OTS: "Gut genug fürs Putzen und Pflegen - nicht aber für Mitbestimmung und Aufenthaltssicherheit"

Empirische Untersuchungen aus Wien zeigen, dass für die große Mehrheit die Mindestsicherung eine kurzfristige Überbrückungshilfe darstellt. Die durchschnittliche Bezugsdauer beträgt rund 7 Monate, bei 25 Prozent bloß 1 bis 3 Monate. Nur rund 10 Prozent der Mindestsicherungs-Haushalte leben zur Gänze und dauerhaft von der Leistung. Prekäre Jobs mit daraus folgendem nicht existenzsichernden Arbeitslosengeld nehmen zu. Die neuen "working poor" erhalten von der Mindestsicherung "Richtsatzergänzungen", um zu überleben.: 4 von 10 MindestsicherungsbezieherInnen haben gesundheitliche Beeinträchtigungen. Und die steigenden Lebenshaltungskosten beim Wohnen wirken sich bei geringem Einkommen überproportional stark aus. Laut dem internationalen Migrations- und Integrationsindex (MIPEX) ist Österreich bei der Einbürgerungspolitik Schlusslicht. 
Einkommensschwächere haben im europäischen Vergleich geringe Chancen auf demokratische Grundrechte. Die Teilergebnisse der European-Union-Democracy-Observatory-Studie (EUDO) weist die österreichischen Gesetze im letzten Drittel auf. Die Höhe des erforderlichen Einkommens liegt in Österreich im restriktiven Spitzenfeld., so die Armutskonferenz abschließend...
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New results of MIPEX
(2014-2020)

We are pleased to announce that the new results of MIPEX (2014-2020) will be published by the end of 2020. MIPEX 2020 will include 52 European and non-European countries: Australia, Brazil, Canada, China, EU28, India, Japan, Mexico, US and much more. Stay tuned!